Die letzten Monate und eine kurze technisch bedingte Auszeit haben mir gezeigt welche Prioritäten ich setzen möchte, was ich – auch als Unternehmer – repräsentieren möchte und von welchen Altlasten ich mich befreien möchte. Dazu gehört für mich nun zunächst einmal der Facebook-Konzern, also neben Facebook auch Instagram und WhatsApp.

Facebook und Instagram sind – zumindest für mich – noch nie ein wirklich lukrativer und praktischer Kommunikationskanal. Für manche ist hier wirklich viel Werbepotential vorhanden, für mich ist es dies nicht und dafür zusätzlicher Pflegeaufwand. Persönlich mag ich das Konzept eines Algorithmus der entscheidet wer was sieht und welcher Beitrag untergeht nicht gerade zuverlässig, insbesondere wenn es um Dinge wie eine vorübergehende Nichterreichbarkeit geht. Dazu kommen die Probleme mit dem Datenschutz und einen Vertrauensvorschuss hat sich Facebook längst verspielt.

Meine Auftritte bei Facebook und Instagram habe ich daher gelöscht. Einen anonymen Account um technische Unterstützung zu leisten habe ich selbstverständlich noch. Relevante Inhalte von mir findest du künftig einfach immer auf meiner Internetseite. Bequemer ist das klassische RSS-Feed das leider viel zu sehr in Vergessenheit geraten ist: https://www.webdesign-heger.de/feed/.

Das Fediverse halte ich für eine grundsätzlich gute Sache, aber aktuell noch viel zu technisch und mit zu vielen Einstiegshürden versehen um dies als sinnvolle Option anzusehen. Solltest du das anders sehen oder da schon Erfahrung haben, lass es mich wissen.

WhatsApp zu ersetzen – ich finde einen guten Messenger einfach wichtig – ist schwieriger. Natürlich gibt es die klassische E-Mail die – PGP-Verschlüsselung vorausgesetzt – auch recht sicher ist. Aber sie ersetzt keinen Messenger und ich habe mich daher gleich für zwei entschieden – aus unterschiedlichen Gründen.

1. Telegram – das Funktions- und Komfort-Monster

Für mich ist Telegram privat seit Jahren ein treuer Begleiter und mein liebster Messenger. Er läuft bei mir sehr flüssig und ist bei vielen Funktionen wesentlich weiter als z.B. WhatsApp. Einzig der Datenschutz ist hier etwas problematisch, die Chats sind standardmäßig nicht verschlüsselt (verschlüsselte Chats sind aber möglich) und der Serverstandort ist unklar.

Kontakt via Telegram: @WebdesignHeger

2. Threema – die sichere Variante

Der Messenger Threema (https://threema.ch/de) stammt aus der Schweiz und setzt stark auf Datenschutz und Datenvermeidung. So ist zur Nutzung beispielsweise nicht einmal eine Telefonnummer notwendig, eine von Threema erstellte ID reicht aus. Die Software kostet einmal rund drei Euro, finanziert sich dafür nicht durch Werbung oder den Verkauf von gesammelten Daten der Nutzer.
Im Gegensatz zu Telegram oder WhatsApp finde ich Threema etwas schwergängig, dafür ist es eine sichere Alternative und ist für mich der Messenger zu dem ich dir raten würde.

Kontakt via Threema: RTU6DDMX